Jens Liebrecht

Panorama - Wiesbaden

Panorama-Informationen

Dank der Interaktivität eines VR-Panoramfotos (VR = Virtual Reality) für das Internet wird aus einer flachen, zweidimensionalen Welt eines fotografischen Bildes ein intensives visuelles 3D-Erlebnis. Ob 360°Grad nach links oder rechts, nach oben oder unten mit bis zu 180°, ermöglicht es dem Betrachter Ihre Räume und Plätze virtuell im Detail zu betrachten und zu erforschen – und das einfach nur mit Computer, Maus und Internet.
Seit einiger Zeit ist das sogar noch im Vollbild-Modus möglich, d.h. durch klicken dieser Option öffnet sich das Panoramafoto über den geamten Bereich des Computer-Bildschirms, ohne Rand oder Rahmen.
So bekommen die Besucher Ihrer Interntseite ein beeindruckendes fotografisches Abbild Ihrer Räumlichkeiten präsentiert, das fast wie ein Film wirkt, durch die Interaktivität sogar noch interessanter ist.

Was ist ein Panoramafoto?

Das entscheidende Kriterium dafür, ob ein Foto Panoramawirkung hat, ist der Bildwinkel den das Motiv zeigt. Von Panoramaaufnahmen spricht man eigentlich erst, wenn eine Fotografie einen Bildwinkel von 120° und mehr abdeckt, also mindestens ein Drittel des 360°-Blickfeldes. Solche Aufnahmen kann man mit hochwertigen Weitwinkelobjektiven oder Spezialkameras erzielen. Bei derart extremen Weitwinkelaufnahmen sind die Anforderungen an das Objektiv sehr hoch, da möglichst keine Verzeichnung bzw. Verzerrung des Bildfeldes auftreten soll. Um noch größere Blickwinkel bis zu 360° x 180° wie hier auf unserer Internetseite abbilden zu können, ist es erforderlich, die Kamera schrittweise oder kontinuierlich zu rotieren.

Wie entsteht ein 360° Panoramabild?

Es gibt prinzipiell zwei Vorgehensweisen, um eine 360° – Panoramaaufnahme zu erstellen:

  1. Das Panoramafoto „aus einem Guss“
    Spezielle Kameras , etwa von der Schweizer Firma Seitz, machen es möglich, die gesamte 360°-Aufnahme in einem Rutsch auf einen langen Filmstreifen zu belichten. Sogar digitale Panorama-Kameras dieser Art sind heute im Angebot.
  2. Das Panoramafoto „aus Einzelbildern“ ( so machen wir es )
    Die (etwas !) preiswertere Variante: Den Rundum-Winkel von 360° kann man auch abbilden, indem man mehrere Einzelaufnahmen in 10° – 120° Schritten (je nach Kamera-Ausrüstung und gewolltem Endergebnis) erstellt, die jeweils einen Teilbereich des Gesamtpanoramas abbilden und dann passgenau mit Hilfe entsprechender Software zusammenfügt („stitchen“). Voraussetzung für gute Ergebnisse: präzises arbeiten bei der Aufnahme, hochwertige Optiken.

Kurze Geschichte des Panoramas

Das Panoramafoto ist sogar älter als die klassische Silberfotografie. Schon Daguerre beeindruckte das Pariser Publikum um 1800 mit seinem „Diarama“, 30 Jahre bevor er die Daguerrotypie als Vorläufer der klassischen Silberfotografie entwickelte.
Waren die breiten Bilder früher vor allem eine Spielwiese für Spezialisten und Edel-Hobbyisten, erfahren die Rundum-Bilder heute, dank interaktiver Multimedia-Technologie, eine Renaissance. Vor allem für kommerzielle Zwecke kommen im Internet immer häufiger interaktive 360°-Panorama-Bilder, auch VR-Panoramen (VR – Virtual Reality) genannt, zum Einsatz.

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